Aktionen beim FAYATAK und RAKATAK

Am nächsten Wochenende gibt es verschiedene Aktionen in der Schönholzer Heide:

Am Freitag, dem 14. Juni 2013, zeigen wir beim FAYATAK auf einer Ausstellung von 12 Tafeln die Geschichte der Schönholzer Heide. Sie wird auf dem Gelände der Schießanlage zu sehen sein.

Den Sonntag, 16. Juni 2013, nutzen wir, und veranstalten im Rahmen des RAKATAK-Festivals um 15:00 Uhr einen Rundgang durch die Schönholzer Heide. Sammelpunkt dafür ist vor dem Einlass des RAKATAKs.

Bis dann.

Veranstaltung: Die Geschichte der Schönholzer Heide

Eine Einführung in die Nutzung lokalgeschichtlicher Bildungsmaterialien im Unterricht und außerschulischer Bildungsarbeit

In den vergangenen Jahren sind zur Geschichte der Schönholzer Heide umfangreiche Materialien entstanden, die mehrere Bausteine zur Geschichte des Bezirks im 19. und 20. Jahrhundert enthalten. Thematische Schwerpunkte bilden die Themen NS-Zwangsarbeit und lokale Erinnerungskultur. Methodisch vielfältig eignen sich die Materialien für einen interaktiven Unterricht zur Thematisierung von Lokalgeschichte in den höheren Klassen der Sek. I sowie Sek. II.

Neben biografischen Zugängen und Quellenanalysen sind auch theaterpädagogische Methoden und eine Stadtteilrallye im Materialordner enthalten. Ein etwa 30-minütiger Dokumentarfilm mit Zeitzeug/inneninterviews, der zusammen mit Pankower Jugendlichen erstellt wurde, gibt einen Überblick über die wechselvolle Geschichte der Schönholzer Heide.

Wir werden zusammen den Film sehen und anschließend eine Einführung mit didaktischen Hinweisen zur Nutzung der einzelnen Bausteine geben. Materialien und Film können vor Ort gegen Spende erworben werden.

Am 22.05. um 15.30 Uhr Uhr im Café Stilbruch, Unabhängiges Jugendzentrum
Pankow (JUP) e.V.
Florastraße 84, 13187 Berlin.

Kontakt: Initiative ‚Schönholzer Heide‘ bei der VVN-BdA Berlin-Pankow e.V.
heidefilm@gmx.de
heidefilm.blogsport.de

Gedenken im Sowjetischen Ehrenmal, 8. Mai 2013

Auch in diesem Jahr sind die Bauarbeiten am Sowjetischen Ehrenmal noch nicht beendet, es sind jedoch schon die Fortschritte zu sehen. Und so wurde die Baustelle am 8. Mai für ein paar Stunden für die Gedenkenden geöffnet.

Etwa 80 Menschen haben sich 2013 wieder eingefunden, um Blumen an verschiedenen Orten im Ehrenmal abzulegen, hauptsächlich natürlich am Monolithen und an der Statue „Mutter Heimat“. Aber auch vereinzelt am Gedenkstein für die Zwangsarbeiter_innen und an anderen Orten.

Unter den Anwesenden waren wieder Angehörige der Botschaften von Russland, der Ukraine und Belorussland, sowie der bezirklichen Parteien und des Bezirksamts.

Auch am Sowjetischen Ehrenmal in Buch gedachten am 8. Mai etwa 50 Menschen. Das Ehrenmal war in der Nacht zuvor von Neonazis mit Parolen beschmiert worden.

Bericht: Rundgang und Filmvorführung (23.04.2013)

Einen Tag vor dem Jahrestag der Befreiung Pankows und somit auch des Zwangsarbeiter_innenlagers in der Schönholzer Heide führten wir einen Rundgang im Park durch. Anwesend waren etwa 15 Menschen, größtenteils Anwohner_innen der umliegenden Straßen. Der Rundgang berichtete über die Geschichte der Heide, im 19. Jahrhunders beginnend, über die Zeit der Biergärten, das Vergnügungspark, hin zur Geschichte des Zwangsarbeiter_innenlagers, der Krieggräberstätte, aber auch die Nutzung u.A. als Theater in der frühen DDR.
Am letzten Bunker des Lagers und an den Gräbern russischer Zwangsarbeiter_innen legten wir Blumen nieder.

Im Anschluss zeigten wir im Max-Lingner-Haus unseren Film. Es folgten sowohl auf den Rundgang als auch auf die Filmvorführung, an der noch 5 weitere Menschen teilnahmen interessante Diskussionen, die auch uns neue Einblicke in die Geschichte des Parks boten.

Nächste Filmvorführung und Rundgang/Gedenkaktion:


23. April 2013 – Schönholzer Heide (Pankow):

\\\\\ GEDENKEN IM PARK
18:00 Uhr
Rundgang in der Heide und Gedenken am Bunker zum Jahrestag der Befreiung des Zwangsarbeiter_innenlagers in der Schönholzer Heide.
Treffpunkt: Bushaltestelle Hermann-Hesse-Straße

\\\\\ FILM-VORFÜHRUNG
19:30 Uhr
Dokumentarfilm „Die Geschichte der Schönholzer Heide – Zwangsarbeiter_innenlager, Kriegsgräberstätte, Sowjetisches Ehrenmal“
Max Lingner Haus (Straße 201 Nr. 2 – gleich bei der Heide)