Archiv für April 2011

Rückblick: Vorführung in der Schönholzer Heide

Am 24. April 2011 jährte sich die Befreiung des Zwangsarbeiter_innenlagers „Luna-Lager“ in der Schönholzer Heide zum 66. Mal. Wir nahmen dieses Datum zum Anlass, am Bunker, dem letzten noch stehenden Gebäude des Lagerkomplexes, eine Open-Air-Filmvorführung zu veranstalten. Gegen 18:00 fanden sich 30 Menschen dort ein, weitere Passant_innen und Parknutzer_innen stoppten ihren Spaziergang oder Joggingroute spontan, um den Film zu sehen. Diejenigen die unsere Vorführung passierten, wurden durch unsere Begleithefte über den Anlass der Vorführung informiert.


Im Anschluss wurden am Bunker und an den Gräbern von Anna Markowa und Michail Kornikow – den beiden russischen Zwangsarbeiter_innen, die auf der Schönholzer Kriegsgräberstätte beerdigt liegen – Blumen niedergelegt.

Danke allen Dagewesenen und besonders dem Lade-Klub, der Schabracke und dem Soundsystem Reducation für die bereitgestellte Technik.

Diesen Sonntag:

Am Sonntag jährt sich der Tag der Befreiung des Luna-Lagers in der Schönholzer Heide. Wir wollen diesen Anlass nutzen, um den Film direkt in der Heide (in der Nähe des Bunkers, Eingang Hermann Hesse Straße, westlich) zu zeigen.

Wir freuen uns auf euer Erscheinen.

Rückblick: Schabracke

Bei der gestrigen Vorführung unseres Films, im Rahmen des monatlichen VVN-BdA-Cafés in der Schabracke, fanden sich 16 Menschen ein. Die Diskussion, die dem Film folgte war geprägt von der Frage, wieviel Kontakt es zwischen Zwangsarbeiter_innen und der deutschen Bevölkerung gab und ob es möglich war, mit kleinen Gesten zu helfen. Die Mitglieder des VVN-Bda, in dessen Trägerschaft das Projekt entstand, waren natürlich teilweise sehr kritisch. Die Anmerkungen und das Lob wurde natürlich dankbar aufgenommen.

Presse: Berliner Abendblatt (16.04.2011)

Quelle: Berliner Abendblatt

Vorführung im Brose-Haus

Der Veranstaltungsraum im Brose-Haus in Niederschönhausen war bei unserem heutigen Termin bis auf den letzten Platz besetzt. Mit den 22 Gästen entwickelte sich im Anschluss an den Film eine Diskussion, bei der sich herausstellte, dass mehrere Anwesende die DDR-Freilichtbühne noch aus eigener Erfahrung kannte. Eine Anwesende konnte sogar von ihrer Kindheit im Luna-Park erzählen. Auch direkte Kontakte zu Zwangsarbeiter_innen in Pankow wurden angesprochen.

Morgen:
20. April – 15:00 Uhr – Schabracke
(Pestalozzistr. 8, nahe Rathaus Pankow)